Disclaimer:
Das Hogwarts-Universum und seine Figuren sind geistiges Eigentum von
J.K. Rowling und ich habe es mir nur ausgeliehen. Die verrückten
Ideen sind von mir.
Sie
schmolz dahin beim Anblick des gutaussehenden Jünglings am
Nebentisch.
Florean Fortescues Fliederbeereis war zwar unglaublich lecker, aber sie
konnte sich etwas vorstellen, das noch viel besser schmeckte: ein
Kuß
von diesen verlockenden Lippen.
Entschlossen setzte sie sich auf
und ließ ihre langen, seidigen Wimpern klappern. Es dauerte nicht
lang,
bis er sie bemerkte und herüberlächelte.
„Hallo“, sagte er mit samtigweicher, dunkler Stimme. „Möchtest Du
mal versuchen? Mein Butterbierkrokant ist sehr gut!“
Sie nickte stumm und rückte neben ihn. Ihre Lippen trafen sich in
einem schmelzenden, betörenden Kuß.
„Kroak!“ Kreischend fuhr sie zurück. Vor ihr saß Trevor. Neville Longbottoms Trevor.
„Ich will eine Kröte!“
„Nein, habe ich gesasgt! Kröten sind glibbrig, glitschig und
unmodern. Du bekokmmst eine Eule oder Katze!“
Mrs. Weazle schleppte ihren widerstrebenden Sohn in den Laden. Ein
schmuddeliger Mann mit Katzenhaaren auf der Robe kam herbei.
„Sie wünschen?“
„Mein Sohn kommt nach Hogwarts und braucht ein Haustier!“ Stolz
lächelte sie ihm zu.
„Aha. Und woran hatten Sie gedacht?“
Er hörte nicht zu, was sie berieten. Ein Glaskaste zog ihn magisch
an. Da saß sie! Die wollte er haben.
Zwei Stunden später gab seine Mutter nach. „Also gut, dann eben
eine Kröte. Wie willst du sie nennen?“
„Kühlwalda.“
Severus fiel entsetzt die Kinnlade auf die Brust. Nein, nein und nochmals nein! Das würde er nicht tun! Das konnte keiner von ihm verlangen!Alles hatte er ertragen und erduldet, hatte gekämpft, hatte sich erniedrigen lassen, doch selbst er hatte Grenzen. Er argumentierte, haderte, flehte.
Vergeblich.
Schließlich gab er auf und ergab sich in sein Schicksal. Es hatte doch keinen Sinn. Dumbledore hatte gewonnen. Wieder einmal. Er befestigte die fremdartige Kopfbedeckung und trat durch die Tür, Dumbleodores Worte im Ohr: „Aber Severus, Du hast nun mal die längsten Haare!“
Er setzte den Fuß auf die Treppe.
„Meine Schwes-ter heißt Po-ly-es-ter...“
A/N: Mein erster Beitrag zur Singalong-Drabble-Challenge bei den Schreiberlingern: eine Lied- oder Songtextzeile sollte eingebaut werden. Mein zweiter Beitrag befindet sich bei meinen HG/SS-Drabbles.
Naja, was solls. Immerhin scheint die
Sonne und ich hab meine Ruhe. Dumbledore wird mich hier schon wieder
runterholen. Entspannt lehnte er sich zurück und ließ
die Beine baumeln.
Verträumt beobachtete er die Formationen von weiß und blau
im gleißenden Licht. Und ertappte sich schließlich dabei,
wie er lächelnd vor sich hinsang:
„Über den Wolken...“
Finstere Gestalten traten einer nach dem anderen durch die Tür
in den halbdunklen Raum. Lange, schwarze Mäntel, silbene Masken.
„Habt ihr die Artefakte besorgt?“ fragte kalt die Stimme des Herren.
Stummes Nicken, besorgtes Zögern.
„Herzeigen!“
Ein
jeder nahm seinen Platz ein und zeigte, was nicht ohne Schwierigkeiten
erworben worden war. Selbst in der Nokturngasse gab es das nicht!
„Gut,
gut. Es mag angehen.“ Kalte, rote Augen wandern über den Tisch und
die
langen, spitzen Gegenstände, die jeder seiner Anhänger nun in
den
Händen hielt.
Schwarze Gebilde wurden herumgereicht und kritisch gemustert.
„Also ans Werk. Heute lernt ihr, Socken zu stricken...“
oOo
A/N: gewidmet
meinem Hauselfen und meiner liebsten Beta, meine beiden Sockenopfer,
die mir beim Betalesen bzw. Herumblödeln zu diesem Plotbunny
verholfen
haben!
A/N: Mr. Spock gewidmet,
deren Qualen mir dieses Plotbunny vorbeigeschickt haben... halt die
Ohren steif, es dauert nicht mehr lange! :o)
Es war schön und gut, nach Ende des Krieges entlastet und geehrt zu werden – doch nichts konnte seine Taten sühnen, und alle Jahre wieder wurde er mit der Erinnerung gequält. Es gab kein Entkommen. Er riskierte einen schiefen Blick auf das Gemälde hinter ihm – nein, keine Chance, der Alte würde ihn auch dieses Jahr nicht davonkommen lassen.
Stöhnend vergrub er das Gesicht in den
Händen. Was gäbe er dafür, den Alten wieder lebendig
machen zu
können – und sei es nur, um der Qual eines stepptanzenden
Weihnachtsmannes mit Blinkmütze zu entgehen, den Dumbledore gab,
alle Jahre wieder...
A/N: Wenn das Plotbunny zweimal hoppelt... lieben Dank, Angie, für Dein Review auf ffnet – das hier ist das direkte Resultat! *breitgrins* Ich widme es Dir und artis, die mit uns das wunderbare Ingwerkeksrezept teilt.
Zaghaft klopft es an der Tür. Snape
hebt den Kopf.
Was ist denn jetzt schon wieder?
„Herein!“, ruft
er knarzig. Die Weihnachtszeit ist eine einzige Qual, nie wird man in
Ruhe gelassen. Ein unbekanntes
Gesicht lugt herein. Nanu? Zu alt für eine Schülerin, wer
sonst
hatte Zutritt zum Schloß?
„Ja bitte,
Miss-?“ ruft er ungehalten.
„Angie, Sir.
Angie Sn- Smith.“
„Was kann ich für
Sie tun?“ Mutter eines Schülers wahrscheinlich. Was die nur
wollte.
„Ich habe etwas
mitgebracht.“
„Mitgebracht?“
Die Augenbrauen wandern ins Unendliche, wie auch seine Verwunderung.
„Ja. Ingwerkekse.
Damit erträgt man alles leichter.“ Ihr Blick wandert hinter ihn.
Über Feedback freue ich mich sehr!